Drahtexplosion


 

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Exploding wires

Viele kennen das, dass  bei  einem Kurzschluss an Leitern welche hohe Ströme ermöglichen schnell mal ein  Stück  Material fehlt. Ja am Schraubenzieher unter  Umständen die  ganze  Klinge  ramponiert wird. Auch wird bekanntlich  ein dünner  Draht  glühend und  zerplatzt, wenn die Spannung der Stromquelle
hoch genug ist. Diese Auswirkung geschieht um so rascher und auch um so  lauter, wenn sowohl Strom und Spannung entsprechend hoch ist. Dieses nutzte man bei den Drahtexplosionsanlagen um damit die hohen Temperaturen für physikalische Experimente zu erzeugen, wie sie zum Beispiel bei den frühen Versuchen zur Kernverschmelzung  eingesetzt wurden.

 

Ablösung durch Hochleistungsimpulslaser

Erst  mit  dem  Aufkommen   riesiger Hochleistungslaser, welche ihre  Energie  als  Impuls speicherten wurde diese Technologie abgelöst und galt bis dahin als die einzige Möglichkeit  zur  Darstellung  dieser  Höchsttemperaturen. Im Zuge der  Beobachtungen  entstand  auch  die  Vorstellung,  damit  Beschichtungen
insbesondere  mit  sonst  nicht  darstellbaren  Materialpaarungen herzustellen. Auch war es verlockend die Technologie auch zur  Herstellung ultrafeiner Pulver  zum   Einsatz  zu   bringen.  Wie  so  oft war  hier  die  militärische Fragestellung Auslöser für einen Bedarf an Forschung, welche zum Beispiel dem Thema der erfolgreichen Innenbeschichtung von zunächst kurzen Rohren mit hochverschleissfesten Werkstoffen galt.

 

Das Kernstück einer Drahtexplosionsanlage

bildet ein Stoßstromaufbau mit einer Kondensatorbank einer niederohmigen und niedrig induktiven Zuleitung  zu einer "Schaltfunkenstrecke" und  einem  meist  koaxial  aufgebauten Explosionsgefäss.

 

wird fortgesetzt